Bye, Bye Mono Inc

Was ich bei der Zusammenarbeit von Mono Inc und Witt auf „Nimmermehr“ schon befürchtet hatte ist mit „Terlingua“ leider wahr geworden. Der Weg zum austauschbaren 0815-Gedudel ist fortgesetzt, nein, sogar verstärkt worden.

Wie sollen damit noch geniale Konzerte wie bei „Voices of Doom“, „Viva Hades“ und „After the war“  möglich sein?

Wer gehofft hat das „Nimmermehr“ nur ein Unfall war – Naja, die Plattenfirma wollte halt den Witt verzweifelt puschen – wird auf „Terlingua“ für diese Hoffnung bestraft. Songs ohne Höhepunkte, in einem durch gedudelt. Dazu hahnebüchende Lyrics. Ich habe es wirklich versucht, mich 3x durchgequält und nicht ein Song ist hängen geblieben, auf jeden Fall nicht positiv. „Heiland“ habe ich schon beim ersten Mal nicht komplett hören können. Zum abgewöhnen. Deshalb geh ich auf keinen speziellen ein. Wenn das Texas aus Bands macht, bitte bleibt dort in Zukunft weg.

Was es besonders bitter macht, ich fand sie wirklich gut. Die Konzerte waren jedesmal Highlights, schon als Vorband von ASP in der Halle2 Heidelberg anno 2010 haben sie die Halle zum rocken gebracht, in Ludwigsburg in der Rockfabrik oder auch in der Röhre in Stuttgart. Ich hab mich gern in kleine, zum bersten, gefüllte Clubs gequetscht und mir war es egal das sie in der „Szene“ als „untrue“ verrufen waren. Sie waren klasse, hatten gute Songs und es hat Spaß gemacht der Rampensau Martin Engler zuzuschauen. Ihm (und den anderen) sah man den Spaß an seinem Job in jeder Sekunde auf der Bühne an.

Sicher werden sie so mehr Fans bekommen, seichtes dunkles Gedudel ohne Inhalt hat seinen Apostel kürzlich ja verloren, aber ich bin raus. Ich freue mich wenn sie Geld machen und von ihrer Musik leben können, nur wird es nicht mehr mein Geld sein.

Machts gut, und trotzdem weiterhin viel Erfolg, ihr habt es euch verdient!

(natürlich werde ich in die nächste CD wieder rein hören, aber diesmal ohne Hoffnung)

 

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